Entwarnung – Pflegestelle gefunden!

Wir haben rechtzeitig eine Pflegestelle für Kropka, deren Besitzerin verstorben war, gefunden.  

Kropka ist 13 Jahre alt. Ein Mamma Tumor wurde in der Vergangenheit bereits entfernt, aber leider wurde sie nicht kastriert. Jetzt wurden bei der Untersuchung beim Tierarzt mehrere neue Mamma Tumoren festgestellt. Sie wird deshalb noch diesen Monat kastriert.

 
Wir stellen auch das Futter für die kleine Kropka, die bei Übernahme viel zu dünn war.

Wir würden uns freuen über eine Patenschaft für Kropka oder eine Spende für die anstehende Kastration.

Wir haben keine Einnahmen durch die Vermittlung von gesunden Tieren, dafür aber oft Ausgaben, insbesondere Tierarztkosten für die zumeist alten und kranken Tiere, denen wir helfen!

Danke!

Beate Busse      
Tieroase am Regenbogen e.V.

CERA

Rasse: Beagle, geboren 2004

Stand Juli 2015

Cera ist jetzt 11 ½ Jahre alt. Sie kam am 12. Juli zu uns.        

                     
Cera ist ein Hund, den man einfach lieb haben muss, aber leider hat sie viele „Baustellen“, wie bisherige Untersuchungen gezeigt haben.

Am 8. Juli hatte ich eine an unseren Verein gerichtete E-Mail inklusive einiger Fotos erhalten. Dabei handelte es sich um einen alten Hund, einen Beagle, aus unserer Region. Die Besitzerin, seit kurzem Vollzeit berufstätig, Wohnung im 4. Stock. Hund kann die Treppen kaum noch bewältigen, bellt wenn er allein ist. Polizei war schon da, Vermieter droht mit Kündigung. Ich sah mir die Fotos an. Der Hund hat einen Riesentumor an einem der Hinterbeine am Knie. Zwei Gnadenhöfe hatten schon abgesagt. 

Auszug aus der Mail der Besitzerin: „Ich weiss nicht mehr weiter….bin völlig ratlos und niemand möchte mir helfen. Sie sind meine letzte Hoffnung.“

Obwohl wir keinen Hund mehr aufnehmen wollten haben wir zugesagt. Am 12. Juli brachte die Besitzerin die alte Beagle Hündin Cera zu uns. Sie hat sie schweren Herzens bei uns abgegeben.

Die Besitzerin hatte Cera vor 2 ½ Jahren aus einer sehr schlechten Haltung übernommen. Cera hatte es sicherlich sehr gut bei ihr. Sie wurde regelmäßig geimpft und bekam hochwertiges, getreidefreies Futter für ernährungssensible Hunde. Aufgrund des Alters von Cera und da der Tumor vor einigen Monaten noch recht klein war, schien eine Operation nicht zwingend notwendig zu sein.

Nachdem wir Cera aufgenommen hatten, haben wir sie gleich von unseren Tierärzten gründlich untersuchen lassen. Die Entfernung des Tumors stand dabei im Vordergrund. Nach Röntgen des Thorax, Ultraschall und großem Blutbild steht nun fest, dass Cera extrem erhöhte Leberwerte hat. Sie bekommt jetzt Leberdiätfutter und Tabletten. Inzwischen hatten wir bereits einen Termin bei einem Chirurgen in Berlin um abzuklären ob die Entfernung des Tumors, der in den letzten Monaten ständig gewachsen ist, noch möglich ist. Bei einer weiteren Ultraschalluntersuchung stellte er fest, dass Cera außer dem Tumor am Hinterbein auch noch einen Blasentumor hat. Außerdem besteht Verdacht, dass Cera evtl. an einem Cushing Syndrom leidet. Zur Abklärung werden weitere Untersuchungen gemacht werden müssen. Aber eins nach dem anderen. Nächste Woche wird der Tumor am Bein entfernt.   

Cera und Edjaah haben viel gemeinsam. Beide sind immer fröhlich und wollen immer in unserer Nähe sein. Beide lieben Autofahren über alles und so nehmen wir die beiden immer mit, wenn wir irgendwo hinfahren müssen. Zuerst hatte Cera etwas Angst vor unseren Katzen, bis sie gemerkt hat, dass die ihr nichts tun.

Cera hat es geschafft, dass sie als einziger unserer Hunde drei eigene Körbe hat. Ein Korb steht in der Küche, von wo aus sie jederzeit in den Garten gehen kann, einer im Wohnzimmer, wo sich die Katzen am liebsten aufhalten und einer im Schlafzimmer neben meinem Bett.

Als wir Cera bei uns aufgenommen hatten und sie kurz danach zusammengerollt in einem Körbchen lag sahen wir sie lange an. War es ein Déjà-vu? Dieses alte Gesichtchen mit der grauen Schnauze kam uns beiden so bekannt vor, als hätten wir es schon einmal gesehen. Es war das Gesicht von Bouncer, der vor einem Jahr von uns gegangen ist, der Cera so ähnlich sah.  

Cera ist jetzt erst 11 Tage bei uns und doch ist es, als sei sie schon sehr lange hier. An eine später angedachte Vermittlung ist nun aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht mehr zu denken. Auch fühlt sie sich hier so wohl und genießt es jederzeit in den Garten gehen zu können.   

EDJAAH

Rasse: Ariegeois-Mix

Stand Juli 2015

Edjaah sollte über 10 Jahre alt sein, als er im Januar 2015 zu uns kam.

Edjaah ist ein alter Ariegeois-Mix, den wir aus einem französischen Tierheim, wo ihm die Tötung drohte, zu uns holen konnten. Es war eine recht dramatische Rettungsaktion, 1440 km aus Süd-West-Frankreich zu uns. Kurz vor dem geplanten Sammeltransport war er zusammengebrochen, durfte nicht mitfahren, wurde mit extremer Untertemperatur in eine Klinik gebracht. Von dort kam zu einer französischen Tierschützerin, Annick, die ihn in Pflege nahm, aber nicht längerfristig behalten konnte. Dank spontaner Spenden wurde Edjaah mit einem Sondertransport der S.T.I.A.C, Internationaler Transport für Haustiere, zu uns gebracht.

Als Edjaah bei uns ankam, war bis aufs Skelett abgemagert, er wog 19,5 kg, konnte kaum noch laufen, war schwach und so müde. Unsere Hunde begrüßte er freudig und nahm sofort den untersten Rang im Rudel ein. Vor den Katzen hatte er anfangs großen Respekt, hatte bestimmt noch nie Katzen gesehen. Inzwischen sind auch sie seine Freunde geworden. Er hatte Angst vor Menschen und war sehr unsicher. In den ersten Wochen wollte er einfach nicht zunehmen. Auf Anraten unserer Tierärzte bekommt er seitdem ein hoch energetisches Futter und wiegt inzwischen 25 kg und ist ein lebensfroher Hund geworden. An beiden Augen hatte er an den unteren Augenlidern Roll-Lider, die inzwischen erfolgreich operiert wurden. Vielleicht war auch das ein Grund, dass ihn niemand haben wollte. Vielleicht waren es aber auch seine zerfransten Ohren, Bissverletzungen, die ihm andere Hunde im Zwinger zugefügt hatten. Letzten Monat hatte er sich einen Zeh gebrochen. Kein Wunder, denn er spielt und tobt ständig mit den anderen Hunden. Das bedeutete für uns, zweimal pro Woche vier Wochen lang zum Tierarzt fahren, um einen den Zeh stabilisierenden Verband zu wechseln. Deshalb hat er von uns modische, atmungsaktive und rutschfeste Sportschuhe in zwei verschiedenen Größen bekommen, passend zur Fellfarbe, ganz dezent in schwarz gehalten. Der große Schuh passte über den dicken Verband, der kleinere über einen dünnen Schlauchverband, den wir täglich wechseln.

Was Edjaah allerdings über alles liebt ist Autofahren. Wir nehmen ihn immer mit wenn wir wegfahren müssen. Dann legt er sich in seine Box und schläft sofort ein.

Edjaah hatte eine ganz besondere Freundin. Das war Cigale, eine alte Boxer-Griffon-Mix Hündin. Sie hatte sich seiner liebevoll angenommen. Die beiden waren unzertrennlich. Er folgte ihr in den ersten Monaten wie ein Schatten, legte sich immer zu ihr in ihr Körbchen. Sie hatte ihm gezeigt, dass er hier nichts zu befürchten hat. Sie hat ihm Selbstvertrauen gegeben. Sie hat uns am 9. Juli verlassen, musste eingeschläfert werden, hatte Blutkrebs.

Edjaah, der zusammenzuckte, wenn man sich auf ihn zu bewegte oder die Hand nach oben hob, der keiner Fliege etwas antun würde, dessen Gesundheitszustand bereits kritisch war, er hat uns sein Vertrauen geschenkt, er geht jetzt auf alle anderen Menschen freudig und neugierig zu, er mag alle Hunde und Katzen, er hat überhaupt keinen Jagdtrieb und dennoch - er wäre beinahe in einem französischen Tierheim gestorben, ohne jemals die Zuwendung bekommen zu haben, auf die so viele dieser wundervollen Laufhunde ein ganzes Leben lang vergebens warten.                             

NICO

Rasse: Basset Hound, geboren 2011

Stand Juli 2015

Nico ist jetzt 3 ½ Jahre alt und lebt seit gut drei Jahren bei uns.

 
Eine junge Frau hatte Nico von einem „Züchter“ gekauft, der ihr den Hund am Bahnhof übergeben hatte. Da war Nico etwas über 4 Monate alt. Nico weigerte sich außerhalb der Wohnung zu laufen, also trug die junge Frau ihn nach draußen, wenn er „musste“. Wenige Wochen später wollte die Besitzerin wegen unerwarteter persönlicher Gründe den Hund abgeben.

Auf verschiedenen Tierschutzverteilern wurde Nico als Notfall eingestellt. Er wurde als sehr ängstlich und unsicher beschrieben und er hatte eine „Ahnentafel“. Der Züchter fühle sich allerdings nicht mehr zuständig für den Hund, stand in dem Notruf. Ein Glück für Nico. Aber die „Ahnentafel“ bereitete uns gleich Bauchschmerzen. Es bestand die Gefahr, dass jemand ihn lediglich zwecks späterer, lukrativer Welpenproduktion nehmen würde. Wir sind sofort nach Berlin gefahren um Nico zu übernehmen - und zwar ohne „Ahnentafel“.

Nico war tatsächlich anfangs sehr ängstlich und unsicher, aber er hat sich prächtig entwickelt. Er wurde zu unserem „Animateur“ für alle unsere Hunde.

Nico war kein „Gnadenhofhund“, für uns war er ein „Wunschhund“. Wir beide hatten schon früher Bassets kennen und schätzen gelernt. Er mag uns Menschen, unsere Katzen und animiert auch die älteren Hunde noch dazu mit ihm zu spielen, egal wie groß sie sind. Er ist ein kleiner Tollpatsch und wenn er nachts durch die Hundeklappe nach draußen geht und wieder ins Schlafzimmer zurückkommt, dann erkennt man ihn an den unverwechselbaren Geräuschen die er macht, wenn er über den Boden schlurft. 

Der Basset wurde das Markenzeichen einer bekannten, amerikanischen Schuhfirma, die besonders weiche und bequeme Schuhe und Hausschuhe herstellt mit dem Namen „Hush-Puppies“.  

Auch wenn die Ohren zu lang sind, sein Wesen ist absolut liebenswert.  

Unser „Hush-Puppy“ Nico ist unser immer fröhlicher „Therapiehund“, nicht für Menschen, sondern für seine Artgenossen, die hier bei uns leben.  

BELLE

Rasse: Porcelaine, geboren 2006

Stand Juli 2015

Belle ist jetzt 9 Jahre alt und lebt seit 2 ½ Jahren bei uns.

Belle ist eine wunderschöne Porcelaine Hündin. Sie hatte ein gutes Zuhause in Frankreich. Doch als ihre Besitzerin starb wurde sie in einem französischen Tierheim abgegeben. Im Alter von 6 Jahren kam sie nach Deutschland auf eine Pflegestelle und kurze Zeit danach zu uns. Zu dieser Zeit war sie völlig verstört, schnappte nach uns Menschen und auch nach anderen Tieren. Jetzt ist sie so, wie sie es wohl einstmals bei ihrer Besitzerin war, wieder ein friedlicher und verträglicher Hund geworden. Belle ist allerdings eine Diva. Ausgebreitet auf einem Sofa oder einer weich gepolsterten Gartenbank fühlt sie sich wohl. Sie liebt es gestreichelt zu werden und wenn wir aufhören ermuntert sie uns weiterzumachen, indem sie uns mit der Pfote berührt. Die anderen Hunde interessieren sie nicht sonderlich. Viel Trubel um sich herum mag Belle überhaupt nicht. Sie mag es eher ruhig und gemütlich. Ohne „ihren“ für sie jederzeit zugänglichen Garten, den sie oft schon früh am Morgen aufsucht, wäre Belle sicherlich unglücklich.

LEILA

Rasse: Beagle, geboren 2007

Stand Juli 2015

Leila ist jetzt 8 Jahre alt und lebt fast genauso lange bei uns.

Leila war das Geschenk eines jungen Mannes an seine Freundin. Die merkte nach kurzer Zeit, dass ein junger Hund nicht automatisch stubenrein ist und ansonsten auch recht anstrengend ist. Eigentlich wollte sie den Hund gar nicht haben. So kamen die beiden jungen Leute zu uns und gaben Leila ab. Sie war ein kleiner Wirbelwind. Nachdem wir sie kastrieren ließen ist sie viel ruhiger geworden.

Auch Leila mag Kinder sehr gern. Inzwischen sind Leila und Odin enge Freunde geworden. Im Gegensatz zu Odin hat Leila aber keinen Jagdtrieb.

SUSI

Rasse: Mittelgroßer Mischling, geboren 2009

Stand Juli 2015

Susi ist jetzt 5 Jahr alt und lebt seit fast 4 Jahren bei uns.

Susi hatte einen schlechten Start ins Leben. Wahrscheinlich stammte sie aus einem ungewollten Wurf und wurde, wie leider so oft üblich, einfach verschenkt. Nachdem sie zweimal vermittelt war kam sie zu uns. Sie war sehr ängstlich. Wenn man sich ihr näherte machte sie unter sich oder verkroch sich sofort unter einem Sessel, Schrank oder Bett.

Als wir noch Schafe hatten, bewies Susi, dass sie über ganz besondere Fähigkeiten verfügt, nämlich die eines Hütehundes. Sie machte es sich zur Aufgabe, die Schafe zusammenzutreiben und dann vor sich her zu treiben.

Sie ist ein so lieber, anhänglicher Hund. Aber nachdem was ihr vorher widerfahren war, hatten wir Bedenken, ob ein erneuter Besitzerwechsel für sie gut wäre. 

MAURICE

Rasse: Grand Anglo-Francais, geboren ca. 2004

Stand Juli 2015

Maurice ist jetzt ca. 10 Jahre alt und lebt über 4 Jahre bei uns.

 
Maurice war ein ausrangierter Meutehund. Vermutlich war er aufgrund seines Alters jagduntauglich geworden. Er hatte wenigstens das Glück nicht ausgesetzt zu werden um zu verhungern, sondern wurde in einem Tierheim in Südfrankreich abgegeben, wo er sich 1 ½ Jahre befand, bevor er zu uns kam. Doch auch dort drohte ihm, wie so vielen Meutehunden in Frankreich, die längere Zeit einen Platz in einem der überfüllten französischen Tierheime blockieren, die Tötung.

Als Maurice zu uns kam war sein Fell stumpf und struppig. Die Muskulatur in seinen Hinterläufen war atrophiert. Zähne und Ohren waren in einem sehr schlechten Zustand. Außerdem tränte ein Auge, denn er hatte ein Roll-Lid. Maurice wurde operiert. Bis auf seine chronische Ohrenentzündung ist er seitdem gesund und ein Prachtkerl geworden.

Maurice verträgt sich mit allen Hunden, liegt sogar gelegentlich mit ihnen zusammengerollt in einem Körbchen. Und von wegen – Jagdhunde und Katzen geht nicht, wie so viele Tierschützer gerne behaupten. Maurice ist wieder einmal der Beweis dafür, dass das Gegenteil zutrifft. Anfangs waren die Katzen ihm unheimlich, vermutlich hatte er noch nie eine Katze gesehen. Heute schmust er mit ihnen.

Was an Maurice trotz seiner Vergangenheit so bemerkenswert ist, er liebt Menschen, möchte ständig von ihnen gestreichelt werden. Oft stellt er sich mir in den Weg und stupst mich an mit der Nase. Er will gestreichelt werden. Dann ist er glücklich.

Ich wünschte mehr Menschen würden diesen, in ihrem Land oft so verkannten, wundervollen Hunden eine Chance geben und sie als Familienhunde zu sich nehmen.

Ich freue mich jeden Tag darüber, dass wir den sanften Riesen Maurice bei uns aufgenommen haben und hoffe, dass er noch lange gesund bleibt.

OTTO

Rasse: Braque d’ Auvergne geboren ca. 2004

Stand Juli 2015

Otto ist jetzt 11 Jahre alt und lebt seit 8 Jahren bei uns.


Otto gehört einer seltenen Jagdhundrasse an. Doch nach einem Unfall oder vielleicht war es auch angeboren, das lässt sich nicht mehr feststellen, kam es zu einer Fehlstellung seines linken Vorderlaufs. Diese Fehlstellung hätte durch eine rechtzeitige Operation behoben werden können. Otto wurde von Deutschen, die in Mallorca leben, in einer staatlichen Perreira, einer Tötungsstation abgegeben. Dort werden die Tiere nach drei Wochen getötet. Wahrscheinlich war auch er durch seine Behinderung untauglich für die Jagd geworden oder seine Besitzer wollten keinen verkrüppelten Hund haben. Doch Otto hatte Glück. Mitarbeiter der Stiftung Eurodog Mallorca sahen ihn, holten ihn von dort heraus und nahmen ihn zu sich. Frau Meyer-Zietz von der Stiftung erzählte mir von Otto, seinem Schicksal und seiner Behinderung. So kam Otto zu uns. Auch wir haben ihn noch einmal einem Spezialisten in Berlin vorgestellt in der irrigen Hoffnung, man könnte doch noch durch eine Operation das Beinchen richten. Es war klar, dass Treppen steigen und an der Leine laufen für Otto tabu gewesen wäre. Bei uns darf er selbst bestimmen, wie oft und wie lange er laufen kann und wenn er genug hat, lässt er sich einfach auf den Boden fallen und ruht sich erst mal wieder aus. Seinem ausgezeichneten Gehör entgeht nichts. Otto sieht es als seine Aufgabe an, wenn er draußen etwas hört, uns durch Bellen vor eventuellen Gefahren zu warnen. Nachts beschränkt er sich glücklicherweise darauf nur ein tiefes Knurren von sich zu geben. Er sucht und offensichtlich braucht er die Nähe und den Körperkontakt zu seinen Artgenossen und seinen Menschen. Vielleicht gibt ihm das das Gefühl jetzt sicher zu sein und dass ihm nichts Schlimmes mehr passieren kann. Wenn ich eine Kängeruh Mutti wäre, würde sich Otto den ganzen Tag in meinem Bauchbeutel herumtragen lassen, damit er immer so nah wie möglich bei mir sein könnte.

Otto wurde weggeworfen wie ein Paar alter Schuhe, die es sich nicht mehr lohnt reparieren zu lassen und von seinen Besitzern zum Sterben verurteilt.

Vor einem Jahr ging es Otto nicht mehr sehr gut. Er konnte kaum noch laufen und war auch recht dünn geworden. Wir suchten einen Spezialisten auf und ließen alle nur möglichen Untersuchungen machen um die Ursache herauszufinden. Vermutet wurde, dass er eventuell an einer Polyarthritis leidet. Seitdem bekommt er ein Medikament, das aus einem Schmerzmittel und Cortison besteht. Otto geht es seitdem viel besser und er hat auch wieder zugenommen. Aber auch er ist inzwischen ein alter Hund geworden.

ODIN

Rasse: Beagle, geboren 2006

Stand Juli 2015


Odin ist jetzt 9 Jahre alt und lebt seit 7 Jahren bei uns.

Odin wurde von seiner Familie bei uns abgegeben, weil er einen sehr starken Jagdtrieb hat. Er hatte die Gewohnheit stundenlang zu verschwinden, wenn seine Besitzer ihn ohne Leine laufen ließen. Odin mag alle anderen Hunde, ausgenommen Rüden die größer sind als er. Dann wird er zum Macho, baut sich vor den großen Kollegen auf und knurrt sie an. Zu seinem Leidwesen kann er die aber dadurch überhaupt nicht beeindrucken. Sie ignorieren ihn einfach.

Vor einigen Jahren hatte er einen Kreuzbandriss, den wir operieren ließen. Doch das mindert nicht seine Lust hinter allem, was hier auf unserem 15 Tausend Quadratmeter großen Grundstück nichts zu suchen hat, wie z.B. Marder oder Füchse, lautstark hinterher zu laufen und zu stellen.

Er mag Kinder sehr gern und freut sich über jede Streicheleinheit. Odin wäre ein idealer Familienhund, aber wenn er immer nur an der Leine laufen müsste, würde ihm das nicht ausreichen. Wie jeder andere Hund auch, muss auch er die Möglichkeit haben sich frei bewegen zu dürfen. Aus diesem Grund haben wir Odin behalten.

17.09.2016

Dringend: Der 15 Jahre alte Beagle-Jack-Russel-Mix Rüde Freddi braucht dringend ein neues Zuhause!

Freddi ist nicht kastriert und hat wohl einen altersbedingten grauen Star. Seine Besitzerin ist sehr krank, muss ständig zum Arzt und wahrscheinlich demnächst für längere Zeit ins Krankenhaus.

Weiterlesen: Notfall Freddi

19.06.2016

Liebevolles Zuhause gesucht für Tabea

Tabea – eine alte Hündin aus einem Tierheim in Südfrankreich, wo mehrere Hundert Hunde auf ein Zuhause warten

Weiterlesen: Notfall Tabea

Suche

Newsticker - Notfälle

Dringend: 5 federfüßige Zwerghähne aus Brandenburg (Nähe Berlin) suchen dringend ein neues Zuhause.+++ Dringend – Immer noch aktuell – Labrador-Mix Phil aus Berlin! – Ruhiges Zuhause ohne Katzen, andere Rüden oder Kleinkinder gesucht! +++ Dringend: Zuhause gesucht für „Babe“, ein Pietrain Schwein aus Brandenburg! (siehe Rubrik Notfälle)

Aktuell sind 9 Gäste und keine Mitglieder online